Ausgabe 1351 Marktag, 24. Taumond 438 n.D.

Tragödie am Stausee

vermutlicher Grotteneinsturz | Lager am Flussufer errichtet

Der vergangene Wassertag, so ironisch dies auch klingen mag, sorgte bei der jüngsten Bewohnergruppe Reichenbergs, den Echaten, für großen Kummer. Eine Gruppe von zwanzig Erwachsenen und zehn Jungechaten hat urplötzlich ihr Lager am stadtseitigen Ufer des Stausees aufgeschlagen. Es wirkt als seien sie geflüchtet, da sie nur Zelte, einige wenige Kisten voll Prismarin, oder Echatenstein und eine große versiegelte stark verzierte Truhe mitgenommen haben. Die Gruppe wird von Alcadys Derchynis geführt, welcher sich nach der Ankunft umgehend in den Bergfried begab und seitdem nicht mehr gesehen war. Da am Nachmittag des 21. Taumond ein leichtes Rütteln am Marktplatz zu spüren war und die Höhlen unter Reichenberg eine Neigung zum Einsturz besitzen, geht man im Falle der geflüchteten Echaten jedoch bereits von einem Grotteneinsturz aus. Die ansonsten Fremden gegenüber eher reservierte Bevölkerung zeigte, von einigen Radikalen abgesehen, jedoch bereits großes Interesse an und Mitgefühl mit den Piscinoiden.

Ahnenforschung bringt neue Erkenntnisse

Panqara - ein Blick in die familiäre Vergangenheit

Wenn man im Bezug auf die hochkultivierten Runakay an Gelehrsamkeit denkt, dann denkt man als erstes an die Priester der Gottheit Mintasqa - welche Wissen, Lehre und Weisheit als hohe Tugenden anpreist. Doch in der Wirklichkeit sind wohl die meisten Priester, unabhängig ihrer Gottheiten, sehr gelehrsam und dem Studium verschiedenster Dinge verschworen. Ihr Forschungsbereich variiert natürlich, je nach persönlichem Interesse und derzeitige Notwendigkeit.