Ausgabe 1584 Marktag, 23. Taumond 439 n.D.

Traurige Nachricht aus Greifenfels 1

Die Stadtverwaltung Greifenfels bedauert zutiefst, hiermit mitteilen zu müssen, dass die "Schnelle Erika" mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gesunken ist. Der Suchtrupp, der am 08. Taumond Greifenfels verließ, kehrte am gestrigen Tage mit einigen Trümmerteilen in die Königsstadt zurück. Einige dieser Trümmer erscheinen dabei wie normales Treibholz, doch kundige Schiffsbauer, die den Trupp begleiteten, haben diese Holzstücke als Teile eines Schiffes erkannt. Ein Trümmerteil jedoch sticht heraus: Eine bemalte Planke, auf die der nur kaum noch lesbare Schriftzug "...hnell...rika" auszumachen ist.Wie genau es zu dem Unglück kommen konnte, ist bislang noch unklar. Der Suchtrupp wurde sogleich wieder ausgeschickt, um nahe derFundstelle dieser ersten traurigen Überbleibsel eines ehemals stolzen Schiffes weitere Hinweiße zu suchen.Es gilt als ausgeschlossen, dass nach den drei Wochen seit dem Verschwinden und Sinken der "Schnellen Erika" noch Überlebende gefunden werden können.

Der hohle Hatun

Geistiges Oberhaupt noch immer ohne Geistesblitz

Leise ist es um die vor Kurzem gefasste verräterische Stadtwache geworden. Laut wurde verkündet, dass es bis zur Aufklärung des mysteriösen Mordes am verstorbenen Großinquisitor der Runakay nur noch Tage seien. Um Götter und Stadtbewohner zufrieden zu stellen, sollte der Verräter auf dem schmucken Ritualplatz in einer prächtigen Zeremonie dem Tode zugeführt worden. Doch rein gar nichts ist passiert.