Ausgabe 323 Marktag, 21. Peraine 15 n.G.

Wahnsinn des Tyrannen nimmt weiterhin zu 2

Scheinbar bekommt die Verbannung dem Kurfürsten/Tyrannen Kaetzchenherz nicht besonders, hört man heutzutage nichts als wütendes Geschrei und irreres Gebrabbel aus dem Düsterbruch. Der Kurfürst/Tyrann sei sich seines Umfeldes garnicht mehr bewusst, sondern nurnoch von Hass und Wut auf den Hohepriester, den es seiner Ansicht nach komplett zu zerstören gilt, besessen. Einst ein Sinnbild für einen guten Herrscher und Kaiserlichen ist der Kurfürst/Tyrann heute nurnoch ein Schatten seiner selbst: Niemand darf ihm zu nahe kommen - Gnade ihm Praios - außer den Kätzchen. Der milde, von Gnade erfüllte, glühende rote Blick der aus der schwarzen Rüstung hervorstrahlt brennt heute in einem Inferno aus Hass und Zerstörungssucht. Der Verrat des Grafen von Ehsod tat seinen Teil, genau so wie die Arroganz und Selbstherrlichkeit des Hohepriesters und des Stadtrates. Ist ihm eigentlich noch zu helfen? Experten sagen: "Nein." Und vermutlich haben sie damit auch recht. In genau diesem Moment werden weitere Soldaten für den Vernichtungsfeldzug ausgebildet, sie werden sich für den Zwist zwischen zwei Männern opfern. Bewohner aus Steinbergen fragen sich nun langsam, ob der Hohepriester sich genau dies gewünscht hat und all die Worte von Vergebung und Gnade nur geheuchelt sind um den Kurfürsten/Tyrannen vor ihm kriechen zu sehen. "Der kennt den Kurfürsten doch schon ewich, der muss doch wissen dass er lieber verreckt als zu kriechen! Das mit der Gnade ist alles Quatsch und das weiss ich jetzt, der Kurfürst würde dem Hohepriester niemals am Gemächt lutschen - so wie der Graf von Ehsod."
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Bezug keiner

Der Tyrann ist und bleibt nur ein eingebildetes Wesen welches stests in seiner Welt lebte. So sehr ich ihn auch mochte, so sehr bete ich heute für ihn. Zum Hohepriester bleibt nur zu sagen "wer seine Pflicht tut, hat Feinde" Ende

Freyrich
(02:49)

Ich bedauere, dass der Kurfürst seine Nähe zum Kaiserreich Adersin verloren hat. Man bedenke, dass er einer der wenigen ist welche überhaupt die Position eines Kurfürsten erreicht hat. Dem Hohepriester verdanken wir einen schnellen Fortschritt im Glauben und solang er sich nicht versucht sich über das Gesetzt und Praios persönlich zu stellen, zweifel ich nicht an seiner Rechtschaffenheit. Was man über den Grafen Ehsods Hört muss man nicht alles glauben, doch scheint an dem Gerede auch etwas wahres zu haften