Ausgabe 1806 Feuertag, 03. Rondra 24 n.G.

Die Jagd 8

Ein voller Erfolg

Am 28. Praios 24 n.G. rief Bojar Viktor Zelezny zur Jagd auf. Gestern war der große Tag endlich gekommen. Gerüstet zog eine Reihe von Dragovni, Goldkron und DeVallo unter der Führung von Bojar Viktor Zelezny nach Nordosten. Die Gruppe suchte nach Wild und Monstern. Das Fleisch sollte für den kommenden Winter haltbar gemacht und eingelagert werden.

Den ersten Schuss auf einen wilden Bären nahm der Bojar selbst. Erfolgreich setzen die anderen Teilnehmer der Jagd nach. Die Gemeinschaft zog so einige Zeit durchs Land und jagte viele verschiedene Tiere. Darunter Wildschweine, Rehe, Braunbären, Eisbären und Waschbären.

Als die Gemeinschaft einen Wald erreichte, brach die Nacht an. Urplötzlich war die Gemeinschaft von fünf Waldtrollen umgeben. Heldenhaft wehren die Jäger die Trolle ab. Nur Sägbert Holtz wurde von einem der Trolle im Kampfgetümmel verletzt.

Die Gesellschaft entschied sich trotzdem weiterzuziehen und erreichte dann auch den Saum des Waldes. Hier erblickte einer der Teilnehmer einen grünen Jungdrachen, wie er auf einem Felsvorsprung hockte! Die Gemeinschaft eröffnete das Feuer und einige Salven später wurde das Scheusal besiegt.

Siegreich machte sich die Gesellschaft auf den Rückweg nach Hause. Hier wartete ein Festmahl und die Wahl eines Jagdmitglieds zum Jägermeister durch den Bojaren. Die Stimmung in der Gruppe war gut, als sie einen Laubwald durchquerten. Plötzlich vernahm die Gruppe ein gefährliches Klicken aus dem Untergrund. Sekunden später erhoben sich riesige gepanzerte Spinnen aus dem Boden und griffen die Jäger an. Ein chaotischer Kampf brach aus. Einige der zarter besaiteten Jäger ergriffen die Flucht. Nur die Dragovni blieben zurück und kämpften bis zum letzten Mann. Sie trugen viele Verletzungen davon doch am Ende konnten die Spinnen besiegt werden.

Die Gemeinschaft konnte nun die Verletzten versorgen: Die Ravthorns und Juri Karjalainen wurden von den Insekten gebissen und gestochen. Die verletzten Krieger wurden nach Neu-Avorn gebracht und versorgt. Glücklicherweise ging es ihnen schnell genug wieder gut, als dass sie dem nachfolgenden Feste beiwohnen konnten!

Auf dem Feste wurden feinste Speisen dargeboten. Zladwig Czornebog hatte eigens für diesen Anlass gekocht. Außerdem gab es Dragovni-Met. Leider waren die Mägen einiger Teilnehmer die Dragovni-Braukunst nicht gewohnt.

Nachdem ausreichend gespeist war, stand die Wahl zum Jägermeister an. Hier kamen aufgrund der Zwischenfälle der Jagd alle Teilnehmer in Frage. Somit wurde der neue Schießstand der Dragovni eröffnet. Hier konnten die Jäger ihre Fähigkeiten mit dem Bogen unter Beweis stellen. Juri Karjalainen errichtete eigens für die erste Nutzung des Schießstandes einen Pfeilfang.

Nach einigen spannenden Runden war klar: Raelion Ravthorn soll es sein! Als Belohnung versprach der Bojar ihm ein Grundstück auf seinem Land.

Wenn die Jagd uns eins gezeigt hat so ist es, dass dies ein wildes Land ist. Wir können hier nur bestehen, wenn wir alle an einem Strang ziehen. In dieser Siedlung ist kein Platz für Zwietracht - nur für ein brüderliches Miteinander!

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Bezug Dragovni
Viktor Zelezny

Was für ein Spektakel. Zu schade, dass ich noch nicht ganz genesen war und dem nicht beiwohnen konnte, so kann ich nur hoffen, das dies nicht das letzte Abenteuer dieser Art gewesen ist. Meinem Freund Siegbert wünsche ich nur das Beste und eine schnelle Genesung. Ich denke, ich werde ihm die Tage eine ordentliche Portion meines Eintopfes vorbeibringen.

Dieser Angriff der Insektenkreaturen war wirklich beängstigend! Von solchen Wesen habe ich noch nie gehört. Die drei durch sie gestochenen Dragovni sollten genau im Auge behalten werden, auch wenn es Ihnen nun besser zu gehen scheint. Wie ich bei meinen Studien zur Naturkunde gelesen habe, gibt es wohl manche Insekten die andere Tiere stechen um dort ihre Eier abzulegen. Grässliche Parasiten!

Beim Pökeln und Lagern des Fleisches kann ich sicherlich helfen! Davon jedoch einmal abgesehen, sehe ich während des Lesens vor meinem inneren Auge, wie die Gesellschaft nach solch wildem Treiben in eine Wirtschaft hätte einkehren können – in meine Wirtschaft... Wenn doch nur schon der Marktplatz geebnet wäre und das bauliche Treiben dort voran gehen würde. Dann gäbe es besagte Einkehr. Fühlt Euch alle eingeladen, sobald es soweit ist! Ich hoffe auf eine Wiederholung und lade zum anschließenden Feste, mit frischem Gebräu und Braten

Pom Humppen
(10:10)

Riesige Insekten? Wir sollten ein solches fangen um es besser zu studieren.

Das Nest dieser "Spinnen" sollte schnellstmöglich ausgerottet werden, sie scheinen eine große Gefahr ddarzustellen.

Die heimische Fauna ist mehr als faszinierend.

Die Befürchtung von Ambrosio Vescante scheint zum Glück nicht bewahrheitet zu haben. Mir geht es schon wieder etwas besser und die Wunde zeigt zumindest Anzeichen von Heilung. Ich bin jedenfalls froh an diesem Abenteuer teilgenommen zu haben. Drachen sind zwar interessante Kreaturen, aber wer weis welchen Schaden dies Wesen hätte anrichten können. Wenn er größer geworden wäre. Viktor Zelezny jedenfalls konnte seinen Kampffertigkeit wieder unter Beweis stellen. Schade nur, dass mein treues Pferd Katjira verendet ist

Eine großartige Jagt. Doch der Angriff der „Spinnen“-Wesen beunruhigt mich. Was Schlummer noch unter unseren Füßen von dem wir nicht wissen? Doch ich bin mir sicher, wir Dragovni unter der Führung unseres großartigen Bojaren werden jeder noch so erdenklichen Gefahr trotzen.