Ausgabe 1844 Windstag, 16. Efferd 24 n.G.

Haus Goldkron unterstützt Haus DeVallo 2

Es gibt wieder Käse zum Wein

Nachdem Vizconde Cato dalle Onde in der gestrigen Botenausgabe erstmals die Verknappung der Lebensmittelbestände der DeVallo-Fraktion publik machte und Sparmassnahmen verkündete, fand am Abend des selbigen Tages direkt das angekündigte Gespräch mit Freiherrin Aleida Winter statt.

Der Vizconde empfing die Freiherrin in der Frische eines sonnigen Wintertages und begann die Unterredung mit einer kurzen Führung durch das kürzlich fertiggestellte Verwaltungsgebäude der DeVallo, die schliesslich im Büro des DeVallo-Oberhauptes endete. Die Verhandlung fand dann hinter verschlossenen Türen statt, doch scheint diese in überaus freundlichem Ton und bei bestem Wein und von der Freiherrin mitgebrachte Speisen geführt worden zu sein.

Vizconde Cato dalle Onde gab dem Boten im Nachhinein Einblicke in den Inhalt der Verhandlung:
"Es war mir eine Freude, die edle Freiherrin Winter zu Gast zu haben - das Gespräch war ausgesprochen produktiv und angenehm. Nur der im Dach eingemauerte Vogel sorgte für einige unschöne Momente, unterbrach er doch mehrmals den Gesprächsfluss. [...] Haus Goldkron stellt unserem Haus in Kürze eine grosse Lieferung diverser Nahrungsmittel zur Verfügung. Diese werden dann im Empfangsbereich des Verwaltungsgebäudes ausgegeben werden.
Bei der Gelegenheit unseres Gespräches legten die Freiherrin und ich den Grundstein für eine gewinnbringende und hoffentlich enger werdende Zusammenarbeit zwischen den beiden Adelshäusern. So stellen die DeVallo im Gegenzug für die garantierte Lebensmittelversorgung über den Winter den Goldkron ein grösseres Stück Land direkt am geplanten Flusshafen zur Verfügung, wo die Goldkron ihren Handelskontor errichten werden."

Danach verschwand der Vizconde, an einem Stück Käse kauend, in Richtung des Götterbaumes.

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Bezug Cato dalle Onde
DeVallo

Ich richte meinen ehrfürchtigsten Dank an die Freiherrin sowie das Haus Goldkron, uns in dieser schwierigen Zeit derart großzügig beizustehen. Umso bedauerlicher ist es, dass ich nicht so richtig weiß, wie ich mich als dankbar erweisen kann. Zumindest jedoch kann ich versichern, sollte es eines Tages euer Haus sein, das Hilfe benötigt, gleich welcher Art, stehe ich zu Diensten. Auf dieses Handelskontor bin ich zudem mehr als gespannt. Ein Baustil, der nicht unseren südländischen widerspiegelt, wird mit Sicherheit für reiche Abwechslung sorgen

Mögen die Lebensmittel den De Vallo schmecken und sie sättigen. Ich freue mich auf eine für beide Seiten ertragreiche Zusammenarbeit am Hafen und allen weiteren Belangen

Aleida Winter
(22:01)