König Alonso I. aus dem Hause Avorn, Gesegneter der Götter, Beschützer des Reiches, Vereiniger, Vater des Landes
Geboren: 65 v.G. in Aviron

"Der Begründer des Reiches war in der Vergangenheit wenig zimperlich in der Wahl seiner Mittel, wenn es galt ein Ziel zu erreichen. Das Haus Avorn war vor den Einigungskriegen ein mittelmäßiges Geschlecht, dass sich mehr im Handel und der Politik bewegte als in den kriegerischen Künsten. Durch die Lage Avirons als Stammsitz der Familie konnte das Hause Avorn großen Reichtum im Handel erringen." ~ Auszug aus der Biografie "Unser König - Gründer und Retter Avorns" von Sigfried Geißblatt

Nach den Bündniskriegen - die der junge Adlige seinerzeit hautnah miterleben durfte - beschloss Alonso, dass eine solche Verheerung nie mehr über das Land zeihen dürfe, koste es, was es wolle. Über die nächsten 36 Jahre band er eine Vielzahl an kleineren Häusern an sich. Seine größten Bemühungen konzentrierten sich jedoch auf das Haus DeVallo, deren Unterstützung er durch die Heirat mit Francesca DeVallo, Tochter des damaligen Patriarchen, im Jahr 10 v.G. endgültig sichern konnte. Zwar war der Altersunterschied enorm - Alonso mit seinen über 50 Jahren, Francesca mit zarten 21 - aber es war bald klar, dass sich diese beiden zutiefst lieben.

Pünktlich zur Geburt der gemeinsamen Tochter Fiori fielen die letzten Widerstandsnester an die Truppen der Vereinigten Armee. Das Haus Goldkron beugte sich der Herrschaft der Avorner, das Haus Dragovni verlor seinen Patriarchen - ebenso wie jener seinen Kopf.
Als schließlich die Großen Häuser sich der Herrschaft der Avorner beugten, verlieh sich Alonso als Eroberer der von Menschen (und Halblingen) bewohnten Lande selbst die Königswürde.

Die darauffolgenden Jahre waren vom Wiederaufbau und von der Einführung von einheitlichen Gesetzestexten geprägt. Die Einheit des Reiches war das entschiedene Ziel des Königs. Dazu wurden vielen Händlern Konzessionen eingeräumt, was zu einem bisher nie dagewesenen Aufschwung führte. Wohlstand und Frieden waren nunmehr nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel. Zwar erhoben sich alle paar Jahre kleinere Fürsten, um die angebliche Tyrannei abzuschütteln, doch waren diese Rebellionen äußerst kurzlebig.

Das Reich erholte sich von den Strapazen des jüngsten Krieges, als ein neuerliches Grauen erhob: Der erste Blutmond brachte den Fluch der Untoten über das Land. In dieser Zeit fand Seine Majestät schließlich zum Glauben - erwiesen sich doch die Gebete, Rituale und Opfergaben der Priester der Götterkirche als wirkungsvoll gegen die ruhelosen Toten. In dieser Zeit erhob Alonso den Götterglauben zum Glauben des Reiches, was für viele kleinere Kirchen und Sekten den letztendlichen Todesstoß bedeutete. Überall im Reiche wurden Tempel und Schreine errichtet, den regionalen Göttern gewidmet, und zum Ende des Jahres fand man die Untoten nur noch in der wüsten Wildnis.

Nahezu zwei ruhige Jahrzehnte, geprägt von Wohlstand, Frieden und Fortschritt gingen nun ins Land, bevor der Hohepriester in Avorin in einer Audienz dem König die Visionen der Priesterschaft offenbarte: Ein neues Land wäre im Osten jenseits des Ozeans zu finden. Als das ausgesandte Schiff diese Visionen bestätigte, fasste die Krone schnell einen Beschluss: Dieses neu entdeckte Land muss kolonisiert werden. Doch die Begeisterung des Adels hielt sich stark in Grenzen. Niemand wollte ein solch riskantes Unternehmen wagen, ohne zu wissen, was es denn zu holen gäbe. Aus diesem Grund finanzierte das Königshaus allein die ersten Siedlungsschiffe, um auch auf jenem fernen Land das Banner Avorns zu hissen.
Wohnort Auf der Straße
Fraktion unbedeutend
Religion Keine
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