Diese Familien bestimmen maßgeblich den Werdegang des Königreichs Avorn.
Ursprünglich war ein "Großes Haus" lediglich eine Familie von Adligen, die über andere Adlige herrschten. Doch aus diesem Begriff entwickelte sich etwas bei weitem mächtigeres: Das heutige Gefüge der Macht im Königreich Avorn.
Jetzt werden nur noch die vier herrschenden Adelsfamilien als die "Großen Häuser" bezeichnet: Die Avorner (mit König Alonso I. an der Spitze), die DeVallo, die Dragovni und die Goldkron. Die Avornern stehen seit den Einigungskriegen über den anderen Häusern.

Patronage
Zwar ist jede dieser Familien weit verzweigt, mit Nichten, Neffen, Seitenlinien, und entfernten Verwandten gleichen Namens, doch die eigentliche Macht der Häuser beruht auf einer uralten Tradition: der Patronage. Hierbei handelt es sich um die "Adoption" eines vielversprechenden Individuums, auf das man das Augenmerk der Familie richtete. Durch diese Adoption wird man ein Teil der Familie - was sowohl Rechte als auch Pflichten mit sich führt.
Der Umfang und die Stärke der Bindung an die Familie variiert dabei stark. Manch einer wird tief in das Gefüge der Macht innerhalb der Familie geholt, andere sind nur mehr einfache Lakaien, denen die Familie aufgrund eines erwiesenen Dienstes Dankbarkeit schuldet.
Es ist dabei nicht ungewöhnlich, dass eine adoptierte Person, die sich innerhalb des Hauses einen Namen gemacht hat, an Mitlgieder der Familie verheiratet werden. Auf diese Weise erweitern die Häuser ihre Macht, führen sich selbst junges Blut zu, und erschaffen eine besondere Art der Volksnähe. Denn mit der Aufnahme in eines der Häuser winken Einfluss und Reichtum.